Warum eine Massage vor und während einer Schwangerschaft empfehlenswert ist

Massagen erfreuen sich einer immer höheren Beliebtheit unter werdenden Müttern, da sie viele Probleme und Schmerzen lindern oder gar beheben können, welche mit einer Schwangerschaft einhergehen.

So gehören Rückenschmerzen beispielsweise zu den häufigsten Nebenwirkungen, mit denen die Frauen nicht nur vor, sondern auch nach der Geburt des Kindes zu kämpfen haben. Da diese oft mit Verspannungen zusammenhängen, ist eine Massage häufig das richtige Mittel der Wahl.

Nicht jede Massage ist für Schwangere geeignet

Dabei unterscheiden sich Massagen, welche speziell für Schwangere konzipiert sind, teils erheblich von regulären Massagen. Einige Akupressurpunkte, welche an „normalen“ Erwachsenen bewusst eingesetzt werden, um die Gebärmutter zu stimulieren, sollten bei werdenden Müttern wenn überhaupt nur sehr vorsichtig angepeilt werden.

Auch die korrekte Positionierung der Patientin ist eine wichtige Voraussetzung für die Sicherheit und das Wohlbefinden von Mutter und Kind. Statt auf dem Bauch liegen Schwangere daher oft auf der Seite, in einer halb-zurückgelehnten Position. Niemals sollten Massagetische verwendet werden, welche auf Höhe des Bauches ein Loch vorweisen – so wird nur der untere Rücken unnötig angespannt.

Die Vorteile einer Massage bei Schwangeren

Neben der offensichtlichen Befreiung von Verspannungen und Rückenschmerzen bieten Massagen während einer Schwangerschaft noch eine Vielzahl weiterer Vorteile. So helfen pränatale Rückenmassagen dabei, Ödemen und Schwellungen entgegenzuwirken, indem sie die Durchblutung stimulieren und aktiv befördern. Auch beugen sie Muskelkrämpfen und myofaszialen Schmerzen vor, welche oft im unteren Rückenbereich, sowie im Nacken, in Hüften und in den Beinen auftreten.

Doch auch psychisch ist eine Oelmassage durchaus förderlich: So senken diese nachweislich das Stresslevel, und beruhigen die werdende Mutter enorm. Regelmässige Massagen können hier einen ruhigeren Schlaf zur Folge haben, und das allgemeine Wohlbefinden fördern.

Welche Arten von Massagen sind empfehlenswert?

Das lässt sich (wenn überhaupt) nur sehr schwer beantworten. So hört man oft, dass Thai Massagen ungeeignet für Schwangere sein. Der Ursprung dieses Irrtums rührt daher, dass dieser Typus häufig mit Dehnen und Stretchen in Verbindung gebracht wird. Dabei ist sogar eine zweistündige Thai Massage Session möglich, ohne, dass man auf diese Elemente zurückgreift. Wie so oft kommt es also weniger darauf an, welche Art von Massage man sich gönnt, sondern vielmehr, dass diese von einem geschulten Experten durchgeführt wird. Hier erfahren sie mehr über Thai Massage in Zürich und in der Schweiz.

Eine einfache Kategorisierung in „Schwangeren-geeignet“ und „nicht-Schwangeren-geeignet“ existiert allein schon aufgrund der Fülle der möglichen Massagen nicht. Derzeit geht man von 80 Arten von Massagen aus, welche in unzähligen Variationen von unterschiedlichsten Masseuren unterschiedlich gehandhabt werden.

Wann auf eine Massage verzichtet werden sollte

Es gibt eine Reihe von Merkmalen, welche teils harmlos sind, insbesondere im Zusammenspiel untereinander aber dazu führen können, dass eine Massage nicht ratsam ist. Sollten während der Schwangerschaft folgende Merkmale auftreten, so bedeutet das also nicht zwangsläufig, dass von einer Massage abgesehen werden muss. Am besten sollte ein Arzt konsultiert und um seine Einschätzung gebeten werden.

  • Unterleibsschmerzen
  • Übertragbare Krankheiten
  • Diabetes
  • Fieber
  • Erhöhter Vaginaler Ausfluss
  • Bluthochdruck
  • Ungewöhnliche Schmerzen
  • Erbrechen

Solange aber ein geschulter Masseur, welcher über die Schwangerschaft informiert wurde, am Werk ist, kann sich ruhig entspannt werden.

Was im Spa vermieden werden sollte

Da im Spass häufig nicht nur Schwangerschafts-Massagen angeboten werden, sondern noch viele weitere Angebote existieren, fragen sich viele werdende Mütter, welche davon ohne Sorgen beansprucht werden können, und welche nicht. Hier gilt: Zu viel Hitze sollte vermieden werden. Meiden Sie daher Saunen, heisse Quellen, Whirlpools und sogenannte „Hot Stone Massagen“. Bei der eigenhändigen Verwendung von Pflegeprodukten ohne einen Experten sollten Sie darauf achten, dass diese für Schwangere geeignet sind.

 

Nicht die Zeit nach der Schwangerschaft vergessen

Ist die Geburt erfolgreich überstanden, so geht der Kinder-Stress erst richtig los. Umso wichtiger ist es also, sich selbst als frischgebackene Mutter nicht zu vergessen, und auch nach der Schwangerschaft ab und zu eine Massage in Anspruch zu nehmen. Kleine Kinder, welche getragen werden möchten, und gerne mit (und an) der Mutter spielen, sind nämlich fast genau so belasten für den Körper, wie die Schwangerschaft an sich.

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